Shintaro Miyake & Pipilotti Rist @ Art Unlimited


Art Compilation: Art Unlimited & Volta4 from Postmodernists on Vimeo.

Die Qualität ist unterirdisch, aber ab jetzt wird anständig gefilmt - nicht mehr mit Handyfitzelkamera. Versprochen!

Was der Garagist nicht weiss, ist...


uovo

So oder ähnlich könnte der Untertitel lauten des Gastspiels, den das italienische Kunstmagazin uovo in Basel derzeit hat. Das ganze Büro des Magazins hat sich in einer Basler Garage eingenistet und arbeitet an einer Spezialausgabe. Dabei bietet uovo ein breites Rahmenprogramm, an dem noch fleissig gearbeitet wird. Pomos kann schon mal eine Preview bieten.

Eingeläutet wird der Tag an der Riehenstrasse 163 jeweils um 10 Uhr mit einem Frühstück (die Croissants kommen von da Graziella). Neben einer Projektion in der Garage ist ein Brunnen (The Fountain von Giorgio Andreotta Calò) installiert, der diesen Morgen die Örtlichkeit unter Wasser gesetzt hat. Eben hat eine motorisierte Performance begonnen, die in der Zerstörung des Vehikels enden soll, - sofern der Wagen nicht vorher auf der Strecke bleibt. Den Besuchern ist auf jeden Fall geeignetes Schuhwerk zu empfehlen, denn Öl und Wasser sind sehr rutschig.


Uovo Open Office @ Basel: Car Crash Performance from Postmodernists on Vimeo.

An den Abenden dieser Woche wird Romand Ondák in seiner Ausstellung «Vedenti» eine Performance bieten.

uovo2

Nicht zu vergessen ist schliesslich die Musikperformance von Frédéric Post Freitag um 21 Uhr mit anschliessender uovo Sound System Party.

[More to come]

Scope Preview

Scope Basel 2008

Heute ging es los mit der Scope, neu jetzt direkt am Rhein und nicht mehr auf dem NT. Wie Alexis Hubshman, Begründer der Scoope, meinte, ist dies nicht nur zurückzuführen auf die Ansprüche der Art auf die NT-Halle, sondern auch aufgrund eines erhöhten Platzbedarfes. Der neue Standort liegt etwas weiter ausserhalb, in einem doppelt so grossen, klimatisiertem Zelt. Der Aussenbereich wurde mit Rasen ausgelegt und ist vorzüglich geeignet zum Erholen vom anstrengendem Kunstbetrachten.

Diese Jahr sind es insgesamt 85 Gallerien aus 28 Ländern, ausgesucht aus fünf Kontinenten. Wie Hubshman hervorhob, bemüht sich die inzwischen sechsjährige Scope an jedem ihrer Standorte in New York, Miami, London, den Hamptons und Basel um einen ausgewogenen Mix aus wiederkehrenden, lokalen und neuen Gallerien. Dieses Jahr neu hinzugekommen ist eine Sektion mit neuen indischen Künstlern, die kuratiert sind und nicht zum Verkauf stehen. Neben Schweizer Gallerien aus Basel, Zürich und St. Gallen finden sich auch türkische, skandinavische und australische Aussteller.

Die Auswahl an Gallerien wie auch an Werken macht für mich die Scope - wie auch schon letztes Jahr- zur besten Messe im Orbit der Art (auch wenn wir die Liste noch nicht genauer anschauen konnten). Im direkten Vergleich zur Voltashow, die ganz in der Nähe im Hafen liegt, wirken die hier ausgestellten Werke frischer und abwechslungsreicher. Auch die Gastronomie und die Messeleitung sind gut organisiert und sympathsich. Einziger Wermutstropfen sind einige wiedergekehrte Werke aus dem letzten Jahr, trotz des Aktualitätsversprechens. Ein Interview mit Alexis findet sich hier in Kürze.

Wenn das Volk das «städtische Mobiliar» zerlegt.


Als der Kurator der Public Art Projects, Martin Schwander, den Einleitungstext im Katalog schrieb, wusste er wohl noch nicht, dass der Messeplatz überbaut werden soll. Denn nur so ist zu erklären, warum er sich so lobend über den Platz äusserst, den die «besten Architekten der Welt» bald schon überbauen dürfen. So schreibt Schwander: «Der Messeplatz hat sich von Anfang an als ein Ort für die Installation raumgreifender Kunstwerke etabliert. Er repräsentiert sich als eine grosse, neutrale, in der Längsrichtung sich über 200 Meter erstreckende 'Bühne', auf der der Besucher beim Flanieren oder Ausruhen aussergewöhnliche Kunstwerke bewundern kann. Die Übersichtlichkeit und Einheitlichekeit der Platzanlage ist wesentlich das Verdienst des Künstlers Heim Zobernig [...], der sich in enger Zusammenarbeit mit den Architekten Morger & Degelo (Basel) für die Neukonzeption des Platzes verantwortlich zeigt.»

Doch nicht genug des Lobes für den Platz, der bald schon keiner mehr ist: «Diese von allem kleinteiligem städtischen Mobiliar freie 'Bühne' bietet sich währen der Art Basel als eine vielseitig nutzbare Plattform für Kunstschaffende an, die nach einer Alternative zum musealen White Cube suchen. Die Kunstwerke auf dem Messeplatz treten in direkten Kontakt mit einer Vielzahl unterschiedlicher Betrachter (oder auch Benutzer), [gefolgt von Kunsthistorikerprosa, die den Platz und seine Möglichkeiten lobt].»

messeplatz

Doch bald wird alles anders, das Volk hat entschieden und den besten Architekten der Welt, die bekanntlich ohne Konkurrenz sind und bleiben, das Vertrauen ausgesprochen. Die 'Bühne' wird überdacht und damit zur «City Lounge».


Pomos über alles seit dem Barock bis heute.

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