Heute ging es los mit der Scope, neu jetzt direkt am Rhein und nicht mehr auf dem NT. Wie Alexis Hubshman, Begründer der Scoope, meinte, ist dies nicht nur zurückzuführen auf die Ansprüche der Art auf die NT-Halle, sondern auch aufgrund eines erhöhten Platzbedarfes. Der neue Standort liegt etwas weiter ausserhalb, in einem doppelt so grossen, klimatisiertem Zelt. Der Aussenbereich wurde mit Rasen ausgelegt und ist vorzüglich geeignet zum Erholen vom anstrengendem Kunstbetrachten.
Diese Jahr sind es insgesamt 85 Gallerien aus 28 Ländern, ausgesucht aus fünf Kontinenten. Wie Hubshman hervorhob, bemüht sich die inzwischen sechsjährige Scope an jedem ihrer Standorte in New York, Miami, London, den Hamptons und Basel um einen ausgewogenen Mix aus wiederkehrenden, lokalen und neuen Gallerien. Dieses Jahr neu hinzugekommen ist eine Sektion mit neuen indischen Künstlern, die kuratiert sind und nicht zum Verkauf stehen. Neben Schweizer Gallerien aus Basel, Zürich und St. Gallen finden sich auch türkische, skandinavische und australische Aussteller.
Die Auswahl an Gallerien wie auch an Werken macht für mich die Scope - wie auch schon letztes Jahr- zur besten Messe im Orbit der Art (auch wenn wir die Liste noch nicht genauer anschauen konnten). Im direkten Vergleich zur Voltashow, die ganz in der Nähe im Hafen liegt, wirken die hier ausgestellten Werke frischer und abwechslungsreicher. Auch die Gastronomie und die Messeleitung sind gut organisiert und sympathsich. Einziger Wermutstropfen sind einige wiedergekehrte Werke aus dem letzten Jahr, trotz des Aktualitätsversprechens. Ein Interview mit Alexis findet sich hier in Kürze.
Phex - 3. Jun, 16:07