Und dann waren da noch die Partys

Während die "offizielle" Eröffnungsparty der Art im Annex/Aqua/Kuppel vor aufgeblasenen Kunstfuzzis nur so strotzte und hemmungslos überlaufen wie auch mit furchtbar schlechter Musik beschallt wurde, war die heute stattfindende Vice Switzerland Party um Längen besser.
Ich bin schon seit längerem ein Fan von dem Vice-Magazin. Nicht nur, weil es gratis ist, sondern auch weil die Redakteurinnen und Redakteure auf liebenswerte Art und Weise anders sind als die anderen, und zwar gut (=richtig) anders. Sie hören die richtige Musik, haben richtig blöde Ideen und haben zu allem eine richtige Meinung. Die Dos und Dont's-Stilkritiken kann man als vertrauenswürdigen Gradmesser der jeweils aktuellen Haute Couture benutzen. Nach den schon etwas länger existierenden Vice-Lokalausgaben in Skandinavien (wo ich sie auch das erste Mal gesehen habe) und Deutschland, wo sie als Ausrede für Berlin-Besuche herhalten können, gibt es seit einiger Zeit auch eine Vice-Variante für die Schweiz.
Die Party im Singerhaus in Basel, das auch schon für andere ehrenwerte Anlässe wie den Bscene-Kickhoff herhielt, wurde netterweise von Bacardi gesponsort und war mit einer bunten Mischung von lustig anzushenden Gästen gefüllt, die grösstenteils dem New-Rave (uh, jetzt hab ich es gesagt) Fashiondiktat folgten. Einziges Manko war unsere fehlende Einladung für den VIP-Bereich- was ist das schiefgelaufen, Vice? Sonst aber: netter Bacardi, nette Musik, gerne wieder.
Phex - 5. Jun, 01:25