Kittler gibt (Rauch-)Zeichen im TV

kittler_raucht

Ausgerechnet im ZDF, dem anderen grossen alten Tier im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, findet sich spätnachts ein intelektueller Männerclub zusammen um über nichts anderes als die Wiege unserer Kultur zu diskutieren.

Vielleicht aber auch nur, um zum Zeitpunkt, an dem die Nacht am dunkelsten ist für alle Freunde der Rauchwaren, eine lang vergessene essentielle Tätigkeit von Fernsehtalkrunden wieder zu beleben: Die gepflegte Zigarette, lässig in der Hand gehalten während man im Sessel sitzt und anderen wichtigen Menschen zuhört.

Darf man das? Rauchen im halbstaatlichen Fernsehen, wo überall Verbote erlasssen werden, wo Raucher vor die Tür gejagt und als Volksvergifter auf allen Schachteln angeprangert werden? Grossartig.

A propos verpassen: Vernissage im Vitra Design Museum



Heute Abend 20 Uhr ist im Vitra Design Museum die Vernissage der Ausstellung über George Nelson.

Ebenfalls verpasst jene über Revoluzer in Liestal. Aber die 68er sind eh von gestern.

Blah!



Justice hat einen neuen Track in vier Versionen produziert. Klingt wie gehabt. Manches besser, manches weniger.

Und in Basel ist morgen, Donnerstag am Klosterberg die Eröffnung von Mats Staubs «Meine Grosseltern», die zuvor schon in Bern und Zürich zu sehen waren.

A propos verpassen: Vialka und Lem Phago heute im Schlachthof



Heute Abend, 21 Uhr, beginnen im Schlachthof an der Schlachthofstrasse 10 die Konzerte von Vialka und Lem Phago. Erstere machen vielleicht etwas verrücktere Musik, Lem Phago klingen da schon wie vernünftige Gitarrenmusik.

A propos verpasen: Ars Electronica



A propos Festival der Elektronischen Künste: Momentan läuft in Linz ja die Ars Electronica. Und wiedermal einmal nicht da. Aber meine Korrespondentin hat berichtet über interessante Arbeiten:
Der Fulgurator: Der Fulgurator ist ein Projektionsgerät von einem bärtigen Mittzwanziger, der mit seiner Blitz-Kamera Kombination (patent pending) die Arbeit von professionellen und Amateurfotografen stört. So geschehen etwa bei Obamas Besuch in Berlin.
Nur schade, dass das Gerät so wehrhaft aussieht. Unauffällig ist es nur bedingt.

Ebenfalls fand besondere Erwähnung der Kurzfilm «Madame Tutli Putli» (Teil 2 nicht vergessen), einem Stop-Motion Film, in welchem die Augen allerdings menschliche sind, um die Figuren menschlicher zu machen.

A propos verpassen: Vernissage im Kunstmuseum



Wer meint Stilleben sind eine traurige Angelegenheit, kann ab morgen in der Ausstellung «Die Magie der Dinge» eines besseren belehrt werden. Speziell morgen um 17 Uhr anlässlich der Vernissage, wenn der Kurator Bodo Brinkmann über Blumen-Brueghel, Spargel-Coorte und Konsorten sprechen wird. Gar viel gibt es zu auf den Bildern zu entdecken. Im Falle unseres Freundes Blumen-Brueghel sind es gar possierliche Tierchen, die Gott dem Allmächtigen Gesellschaft leisten, während dieser Adam Eva aus dem Brustkorb reisst. Einzig, das Federkleid der neckisch grinsenden Eule ist nicht ganz so exquisit in der Ausführung, wie der Rest des Bildes. Aber gut, es ist ja auch ein Bild von Jan dem Älteren, der hat vielleicht nicht mehr so gut gesehen...

A propos verpassen: Diesmal die HGK Party




Die Party der Hochschule für Gestaltung und Kunst findet natürlich diesen Freitag am 5.9.2008 statt. Und nicht später diesen Monat.
Der Act klingt ja auch nach einer prima Sause: Nôze. Kostenpunkt: 18.- Franken an der Abendkasse und 15.- bei Marinsel . Achja und das ganze in der E-Halle.

Wir wissen, was aufgetischt wird.




Vom 23. bis zum 26. Oktober ist in Basel wieder das Shiftfestival auf dem Dreispitzareal. Eben wurde auf der Webseite des Festivals eine kleine Vorschau auf das Festival bekanntgegeben. Wir wissen schon ein bisschen mehr: Shift wird ein bisschen erwachsener und wachst aus dem Zelt heraus. Neu stehen für die Ausstellung, wie auch für die Partys entsprechend grosszügige Räumlichkeiten zur Verfügung.

Donnerstag, 23. Oktober, gehts abends dann auch gleich los - und zwar für lau.
Fennesz und Lillevan werden da für Musik und Visuals sorgen.
Der Freitag Abend steht dann unter dem Titel Sampling, mit von der Partie ist Vicki Bennett, resp. People like us.
Für Samstag Abend ist dann neben Philipp Jeck, Plaid und DJ Qbert eine DJ-Combo vorgesehen, die ihren Namen aus dem Peter Sellers Film «The Party» hat. Was Birdy Nam Nam so mit Plattenspielern anstellt, kann man sich natürlich auf Youtube antun.
Verstärkt wird das Line-up auch durch Schweizer Namen, wie man hier nachlesen kann.


Pomos über alles seit dem Barock bis heute.

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