«Popp popp» goes my Glock!
Es gibt ja den Trend aus bekannten und erfolgreichen Songs noch ein bisschen mehr herauszuholen, als das, was die eh schon können. In der Disco können Remixes dann für das gewisse Etwas sorgen, wenn man bekannte Elemente eines Lieds erkennt, das man besonders mag. Es ist dann, wie ein leichtes Kitzeln, ein kühler Hauch der einem den Rücken runterrennt, eine Extraportion an Spass, die ein guter Remix bringen kann.
Nun gibt es in unserem westlichen Nachbarland Frankreich einen Musiker, der nicht nur recht erfolgreich remixt, er macht vor allem eines ganz ausgezeichnet, und das wären «Edits» von bestehenden Songs, die meist schon etwas in die Jahre gekommen sind.
Während sich Remixes gänzlich vom Original entfernen können, stellen Edits jene Form der Überarbeitung dar, bei welcher die Substanz nicht elementar angegriffen wird. Es werden - wenn überhaupt - nur Kleinigkeiten oder Effekte hinzugefügt. Die eigentliche Leistung besteht in erster Linie in akkustischer Kosmetik. So wird in erster Linie an den vorhandenen Tönen rumgeschraubt, bis der Klang und stimmt und der Song dramatisch genug ist, um sich in die Herzen der Hörer zu fressen.
Eines der wohl beeindruckendsten Beispiele für einen Edit ist «Beggin'» von Frankie Valli, für welchen sich Pilooski verantwortlich zeichnet. Mit einigen Kniffen bastelte Pilooski hier einen Hit, der über geradezu fantastische Steigerungen verfügt und mit der offensichtlich überarbeiteten Bassline ganz kräftig nach vorne zieht. Beeindruckend sind die Edits vor allem deshalb, weil sie über Qualitäten verfügen, die minimalistischer elektronischer Musik eigen ist. Der Aufbau ist fein gegliedert, die Steigerungen durchdacht und das Ensemble einfach, aber mitreissend.
Einen Eindruck von der Qualität der Edits von Pilooski kann man sich, myspace sei Dank, auf einem seiner beiden Accounts (pilooski & pilooskiedits) machen. Als besonderer Anspieltipp sei hier noch der Edit des Tracks «Euro vs Dollar» des französischen Duetts Octet empfohlen, den man ebenfalls auf myspace findet.
Wer nun von den Pilooski Edits angefixt ist, dem sei gesagt, dass der Franzose einem Kollektiv namens «d-i-r-t-y» angehört, welches auf der eigenen Webseite unter anderem auch interessante Podcasts anbietet.
Nachtrag zum Thema «Verpassen» (Pt. III)
Nun gibt es in unserem westlichen Nachbarland Frankreich einen Musiker, der nicht nur recht erfolgreich remixt, er macht vor allem eines ganz ausgezeichnet, und das wären «Edits» von bestehenden Songs, die meist schon etwas in die Jahre gekommen sind.
Während sich Remixes gänzlich vom Original entfernen können, stellen Edits jene Form der Überarbeitung dar, bei welcher die Substanz nicht elementar angegriffen wird. Es werden - wenn überhaupt - nur Kleinigkeiten oder Effekte hinzugefügt. Die eigentliche Leistung besteht in erster Linie in akkustischer Kosmetik. So wird in erster Linie an den vorhandenen Tönen rumgeschraubt, bis der Klang und stimmt und der Song dramatisch genug ist, um sich in die Herzen der Hörer zu fressen.
Eines der wohl beeindruckendsten Beispiele für einen Edit ist «Beggin'» von Frankie Valli, für welchen sich Pilooski verantwortlich zeichnet. Mit einigen Kniffen bastelte Pilooski hier einen Hit, der über geradezu fantastische Steigerungen verfügt und mit der offensichtlich überarbeiteten Bassline ganz kräftig nach vorne zieht. Beeindruckend sind die Edits vor allem deshalb, weil sie über Qualitäten verfügen, die minimalistischer elektronischer Musik eigen ist. Der Aufbau ist fein gegliedert, die Steigerungen durchdacht und das Ensemble einfach, aber mitreissend.
Einen Eindruck von der Qualität der Edits von Pilooski kann man sich, myspace sei Dank, auf einem seiner beiden Accounts (pilooski & pilooskiedits) machen. Als besonderer Anspieltipp sei hier noch der Edit des Tracks «Euro vs Dollar» des französischen Duetts Octet empfohlen, den man ebenfalls auf myspace findet.
Wer nun von den Pilooski Edits angefixt ist, dem sei gesagt, dass der Franzose einem Kollektiv namens «d-i-r-t-y» angehört, welches auf der eigenen Webseite unter anderem auch interessante Podcasts anbietet.
Nachtrag zum Thema «Verpassen» (Pt. III)
kulturindustrie - 17. Dez, 22:18