Was man durch trinken alles bewirken kann.

Dass Krombacher nach diversen Prozessen wieder damit geworben hat, dass es mit jedem verkauften Kasten einen Quadratmeter Urwald rettet, weiss der geneigte Fernseher.
Die letzte Aktion ist eben zu Ende gegangen.
Dass Bierhersteller gutes tun bei der Vermarktung eines Produktes, das aufgrund seines Alkoholgehalts oft gewaltätige Reaktionen seiner Konsumenten evoziert, ist toll. Imagepflege und dabei Regenwald retten.
Nun haben wir bei unserer Feldstudie in Zürich festgestellt, dass man mit vermeintlich unproblematischen Getränken wie Cola, indirekt auch zu ethnischen Konflikten beitragen kann. Tatsächlich ist es recht süss, sich mit Cola Kurda für ein freies Kurdistan einzusetzen (Werbespruch «Fühl dich frei»). Ein herber Nachgeschmack stellt sich nicht ein.
Wer sich lieber für die türkische Sache einsetzt, kann natürlich auch Cola Turka trinken. Konnten wir nicht probieren, da sie dies nicht im selben Laden hatten.
kulturindustrie - 4. Jul, 17:46