Hören

Vorzüge des Arbeitsplatzes



Wenn eines die Arbeit wesentlich angenehmer machen kann, so ist es, wenn dieser über eine entsprechende Musikanlage verfügt. Ein Subwoofer auf dem Schreibtisch und zwei kleine Satelliten genügen vollauf.
Dann kann man sich voll konzentriert der Arbeit widmen und dabei Musik hören. Eine Seite, die viel Freude bereitet, ist Samurai.fm. Hier kann man viele nette elektronische Mixes und Sets hören - natürlich ist Müll auch dabei, aber man kann wählen. Ganz besonderen Spass macht es Live-Mitschnitte zu hören, die man selbst miterlebt hat. In meinem Fall etwa Jahcoozi und die Detroit Grand Pubahs ("I like sniffing armpits. Now, that's funkeyyy!"), die an der Eröffnungsparty der Transmediale anfang des Jahres im Maria aufgetreten sind. Auch die restlichen Acts des Clubs Transmediale sind online: Vitalic, Huoratron, Murcof usw.

Ebenfalls sehr nett, aber zu kurz um auf der Arbeit gehört zu werden sind Deladeu A Bad Name, wo Yuksek und Bon Jovi sich treffen (via Penned Madness) und Party and Bullshit, Biggie rmxd von Ratatat (via Sucka Pants)

Down again...



Notorious ist kein Hitchcockfilm. Notorious is just another Bio-Pic!
Vor wenigen Tagen bin ich bei meiner intensiven Internetrecherche auf einen Track gestossen (den Youtube nun für unsere Region gesperrt hat [Whack!]): Der Track heisst 10 Crack Commandments und klingt ganz anders als seine Coverversion [fo real!]. Und der erwähnte Track ist von einem Rapper namens Biggie Smalls, der mit harten Punchlines ebenso von sich reden machte, wie wohl auch mit seinem ich-hab-vom-Zahnarzt-noch-Watte-im-Mund-Knödel-Flow. Nun wurde die Geschichte offenbar verfilmt. Warum?
Na weil der Rapper, der 1994-auf-steamenden-beats-mit-dem Namen-Biggie-Smalls-auf-Lyricist-Lounge-Tapes-Rapper seinen Namen dann für die East-Coast-G-Funk-Bling-Bling-Antwort (produziert von Puff Daddy, der auch seinen Nachlass zu Tode rockte) in Notorious B.I.G änderte und folgerichtig dafür niedergeschossen wurde.

Und wer sonst noch ein Faible für Rap hat, wie er noch richtig fresh war, der sollte in diesem Video auf Minute 2:26 einsteigen!

Heavy Rotation...



Ich mag es knarren. Manchmal gibt es Momente, da steh ich auf einer knarrenden Diele und dann macht es einfach Spass Lärm zu machen. Den gleichen Spass habe ich bei Tracks wie jenem von marascia und dusty kid namens sawless (via dirty). Auch wenn man bei solchen Tracks nicht selbst das Knarren durch Bewegung oder Gewichtsverlagerung initiiert, kommt unweigerlich Bewegung in die Glieder.

Auf derselben Seite kann man einen Remix eines neuen Tracks von Grand Popo Football Club hören, die offenbar im Oktober ein neues Album herausbringen. Grand Popo Football Club, das klingt vielleicht jetzt nicht soooo bekannt, dahinter stecken zu einem von zwei Teilen der sephardische Jude Ariel Wizman, zum anderen Teil Nicolas Errèra, bekannt vielleicht durch sein zweites Projekt Rouge Rouge, das ganz allerliebst im Hintergrund vor sich hinplätschert.
Auf jeden Fall freu ich mich jetzt schon auf ein neues Album, das vielleicht wieder ähnlich verspielt und ironisch ist, wie das erste namens «Shampoo Victims».

A propos verpassen: Vialka und Lem Phago heute im Schlachthof



Heute Abend, 21 Uhr, beginnen im Schlachthof an der Schlachthofstrasse 10 die Konzerte von Vialka und Lem Phago. Erstere machen vielleicht etwas verrücktere Musik, Lem Phago klingen da schon wie vernünftige Gitarrenmusik.

A propos verpassen: Diesmal die HGK Party




Die Party der Hochschule für Gestaltung und Kunst findet natürlich diesen Freitag am 5.9.2008 statt. Und nicht später diesen Monat.
Der Act klingt ja auch nach einer prima Sause: Nôze. Kostenpunkt: 18.- Franken an der Abendkasse und 15.- bei Marinsel . Achja und das ganze in der E-Halle.

Richtig falsch hören

Dass Missverständnisse beim Hören von Songtexten produktiv sein können, ist schon seit einiger Zeit bekannt. Vor allem Axel Haakes "Der weisse Neger Wumbaba" dürfte vielen schon bekannt sein, finden sich dort doch einige schöne Beispiele von falsch gehörten Liedzeilen- und Texten.

Während es dort vor allem um falsch verstandene Kinder- und Volkslieder geht, finden sich in einem Beitrag aus einer RTL-Radiosendung vor allem englischsprachige Popsongs, die man auch deutsch verstehen kann. Aus den -vom Radiosender- sogenannten "Agathe Bauer" Liedern hat ein findiger Hörer gleich eine ganze Geschichte gebastelt:



(auch wenn auf Youtube, ist es nur Audio) Die einzelnen Lieder sind teilweise besser zu erkennen, wenn man die einzelnen Folgen der Agathe-Bauer-Songs separat durchhört, um auch die jeweiligen Liedtitel und Interpreten herauszufinden.

Einen Schritt weiter geht Mike Sutton, ein 25-jähriger US-Amerikaner der fremdsprachige Videos "buffalaxed": Er versieht die Videos mit Untertiteln, die er aus den fremden Sprachen heraushört. Bisher haben bald 8 Millionen Zuschauer das "crazy indian video" angeschaut.



Die Inspiration für seine "Mondegreens", wie ein Verhörer im englischen heisst, bekam Sutton durch einen Freund, der ausgerechnet die olle Kamelle "Moskau Moskau" von niemand geringerem als der Gruppe Dschingis Khan auf englisch übersetzt haben wollte, wie Wired herausgefunden hat.

Der Kreis schliesst sich mit einer geglückten Übersetzung: In den siebziger Jahren war man sich in Finnland nicht zu schade, erfolgreiche Lieder schnell mal zu übersetzen in die eigene Sprache. Wer einmal zu "Dschingis Khan" als "Tsingis Khan" in einer alten Scheune in der finnischen Wildnis getanzt hat, wird die normale Version nie mehr hören wollen.



(man beachte auch die sich aufdrängende Ähnlichkeit mit einem gewissen David H. - vielleicht ein entfernter Verwandter?)
Und wer finnische Verwandte hat, die noch solche Schätze auf dem Dachboden lagern haben, nur her damit!

Elektronika am Genfersee




Montreux Jazz Electronic Festival
Interessant ist das Montreux Jazz Festival allemal - zumindest was die Elektronika betrifft:
Heute Abend Isolée live, Mittwoch Sébastien Léger, am Donnerstag Yuksek (ebenfalls live), am 15. AlexKid, am 16. dann Stewart Walker live und das ganze für lau.

Einzig für Ricardo Villalobos (Anspieltipp) auf dem Boot muss man 60 Franken löhnen.

Freude der Livemusik kommen natürlich auch auf ihre Kosten, aber selbst Camille (ebenfalls heute Abend) kostet schon 85 Franken (Das schmerzt).

Die Kaserne erneut am Neustart.




Bevor die Kaserne das neue Programm vorstellt, gibt es nur ein paar Ankündigungen:
Am Donnerstag, vierten September ist Morcheeba in der Kaserne, anschliessend legt das Dirty Soundsystem auf. Der Eintrittspreis von 45.- Franken ist ein bisschen viel für Chillout-Geplätscher, auch wenns live ist, auch wenn die Dirty Leute nachher Musik machen.

Am Wochenende des 12./13.9. feiert Radio X sein Jubiläum auf dem Kasernenareal und am 18. ist die offizielle Kasernenwiedereröffnung mit einem artsy fartsy Performances und multikulti «Begegnungsräumen».
Am 19. geht der Zirkus mit den Cryptonites, Punks Jump Up und den Round Table Nights zu Ende. Klingt eigentlich ganz nett.

Ausgehen am Samstag.


Schlachthof

superbomba

Elektronika im Schlachthof (Edit: heute Abend 4.7., nicht Samstag...) und 80ies mit Dresscode im Gleis 13. Hm...

Name of the Game




BED verlinkt auf einen sehr sehr frischen Track von Dj Mehdi, und das ist toll, weil der Track so schön nach Sommer klingt.

Dj Mehdi hat auch schon sommerliche Sachen produziert bevor er bei Ed Banger Records war. Sommerlich, weil die Klänge so schön nach Hinterhof mit Migrationshintergrund klingen. Das Mixalbum, das ruhigere, aber auch aggressivere Klänge bietet, heisst Hip Hop Raï und ist immernoch gut!
Und wer nicht genug hat, dem sei Actualité sur la musique orientale... empfohlen oder gleich live and direct Beur FM.

Also Anlage aufdrehen und Fenster aufmachen!


Pomos über alles seit dem Barock bis heute.

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