Count down! 4!



Wie im letzten Jahr auch schon, sind in diesem Jahr sogenannte shift talks Bestandteil des shiftfestivals. Im letzten Jahr konnten die beiden Schweizer Christoph Wachter und Mathias Jud ihr Projekt Picidae vorstellen, und wie sie auf die Idee gekommen sind eine Technik zu entwickeln, wie Zensurmechanismen im Internet ausgehebelt werden können.
In diesem Jahr werden ingesamt zwei Talks weniger angeboten als im letzten, doch werden nicht weniger interessante Themen geboten. Am Samstag, 25.10.2008, etwa geht es etwa darum, wie wichtig Bücher, DVDs etc. sind um Medienkunst zu vermitteln. Wühltischware oder Werkzeug?

Count down! 5!



Nur noch fünf Tage bevor die zweite Ausgabe des shiftfestival eingeläutet wird. Das Programm ist endlich gedruckt, aber selbstverständlich auch online. Die reduzierten Eintrittspreise wurden weiter reduziert. Der Tagespass liegt dabei bei 40.- (voll), resp. 25.- Franken (reduziert). Am Eröffnungsabend ist wie letztes Jahr (und wie bereits erwähnt) freier Eintritt.

A propos verpassen: Pop aus Israel



An diesem Sonntag (19.10.2008) hat der Schlachthof 10 wieder internationale Gäste aus der Popmusik. Diesmal lauter Enttäuschungen aus Tel Aviv, sowie ein Schweizer Support Namens «Mary Nice».
Klingt doch nett, oder?
Haha und übrigens: Der Gitarrist der Satanistenband sieht aus, wie der Messias!

A propos verpassen: Keep on rollin'



Im letzten Posting habe ich auf einen Remix verwiesen der sehr, sehr fresch ist. Und zwar wurde da Biggie Smalls von Ratatat vermischt. Ratatat sind in der Tat sehr frisch, wie unter anderem Shiller (via Sucka Pants) beweist. Schiller ist dann auch der erste Track auf dem neuen Album LP3 von Ratatat sein. Überfrisch!
Doch zurück. [flapflapflap] Ratatat haben nämlich noch ein paar Rap-Remixes in peddo und die haben sie schön gezippt auf ihrem Myspace-Account verlinkt. Nicht verpassen!

A propos verpassen: Ratatat kommt nach Europa, Strasbourg (29.11, 15€), St. Gallen (1.12.) und Zürich (2.12., 25 Stutz) wäre ja eigentlich noch in Reichweite.

Vorzüge des Arbeitsplatzes



Wenn eines die Arbeit wesentlich angenehmer machen kann, so ist es, wenn dieser über eine entsprechende Musikanlage verfügt. Ein Subwoofer auf dem Schreibtisch und zwei kleine Satelliten genügen vollauf.
Dann kann man sich voll konzentriert der Arbeit widmen und dabei Musik hören. Eine Seite, die viel Freude bereitet, ist Samurai.fm. Hier kann man viele nette elektronische Mixes und Sets hören - natürlich ist Müll auch dabei, aber man kann wählen. Ganz besonderen Spass macht es Live-Mitschnitte zu hören, die man selbst miterlebt hat. In meinem Fall etwa Jahcoozi und die Detroit Grand Pubahs ("I like sniffing armpits. Now, that's funkeyyy!"), die an der Eröffnungsparty der Transmediale anfang des Jahres im Maria aufgetreten sind. Auch die restlichen Acts des Clubs Transmediale sind online: Vitalic, Huoratron, Murcof usw.

Ebenfalls sehr nett, aber zu kurz um auf der Arbeit gehört zu werden sind Deladeu A Bad Name, wo Yuksek und Bon Jovi sich treffen (via Penned Madness) und Party and Bullshit, Biggie rmxd von Ratatat (via Sucka Pants)

Down again...



Notorious ist kein Hitchcockfilm. Notorious is just another Bio-Pic!
Vor wenigen Tagen bin ich bei meiner intensiven Internetrecherche auf einen Track gestossen (den Youtube nun für unsere Region gesperrt hat [Whack!]): Der Track heisst 10 Crack Commandments und klingt ganz anders als seine Coverversion [fo real!]. Und der erwähnte Track ist von einem Rapper namens Biggie Smalls, der mit harten Punchlines ebenso von sich reden machte, wie wohl auch mit seinem ich-hab-vom-Zahnarzt-noch-Watte-im-Mund-Knödel-Flow. Nun wurde die Geschichte offenbar verfilmt. Warum?
Na weil der Rapper, der 1994-auf-steamenden-beats-mit-dem Namen-Biggie-Smalls-auf-Lyricist-Lounge-Tapes-Rapper seinen Namen dann für die East-Coast-G-Funk-Bling-Bling-Antwort (produziert von Puff Daddy, der auch seinen Nachlass zu Tode rockte) in Notorious B.I.G änderte und folgerichtig dafür niedergeschossen wurde.

Und wer sonst noch ein Faible für Rap hat, wie er noch richtig fresh war, der sollte in diesem Video auf Minute 2:26 einsteigen!

Heavy Rotation...



Ich mag es knarren. Manchmal gibt es Momente, da steh ich auf einer knarrenden Diele und dann macht es einfach Spass Lärm zu machen. Den gleichen Spass habe ich bei Tracks wie jenem von marascia und dusty kid namens sawless (via dirty). Auch wenn man bei solchen Tracks nicht selbst das Knarren durch Bewegung oder Gewichtsverlagerung initiiert, kommt unweigerlich Bewegung in die Glieder.

Auf derselben Seite kann man einen Remix eines neuen Tracks von Grand Popo Football Club hören, die offenbar im Oktober ein neues Album herausbringen. Grand Popo Football Club, das klingt vielleicht jetzt nicht soooo bekannt, dahinter stecken zu einem von zwei Teilen der sephardische Jude Ariel Wizman, zum anderen Teil Nicolas Errèra, bekannt vielleicht durch sein zweites Projekt Rouge Rouge, das ganz allerliebst im Hintergrund vor sich hinplätschert.
Auf jeden Fall freu ich mich jetzt schon auf ein neues Album, das vielleicht wieder ähnlich verspielt und ironisch ist, wie das erste namens «Shampoo Victims».

A propos verpassen: Bäämmm! Eröffnung Venedigs im Beyeler




Vor einiger Zeit langweilte Canaletto in den verdunkelten Räumen des Kunsthistorischen Museums in Wien. Wer die Ankündigung von Beyelers Venedigausstellung sah, war geneigt zu denken, dass hier ebenfalls Canaletto zu Tode gerockt wird.
Doch falsch gedacht, es verhält sich genau wie mit den Filmen: Dort, wo Stallone dabei ist, ist auch Action drin!

Natürlich ist nicht alles Knaller in der Venedigausstellung, auch gibt es ein paar dunkle Kuschelecken, weil die Maler im 19. Jh. nicht Pro genug waren Farben zu kaufen, die auch Lichtecht sind, aber egal. Speziell der Darkroom im Keller ist richtig tight!

Eröffnung morgen 18 Uhr. Invitation only, punks!


Pomos über alles seit dem Barock bis heute.

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