Die Kaserne erneut am Neustart.




Bevor die Kaserne das neue Programm vorstellt, gibt es nur ein paar Ankündigungen:
Am Donnerstag, vierten September ist Morcheeba in der Kaserne, anschliessend legt das Dirty Soundsystem auf. Der Eintrittspreis von 45.- Franken ist ein bisschen viel für Chillout-Geplätscher, auch wenns live ist, auch wenn die Dirty Leute nachher Musik machen.

Am Wochenende des 12./13.9. feiert Radio X sein Jubiläum auf dem Kasernenareal und am 18. ist die offizielle Kasernenwiedereröffnung mit einem artsy fartsy Performances und multikulti «Begegnungsräumen».
Am 19. geht der Zirkus mit den Cryptonites, Punks Jump Up und den Round Table Nights zu Ende. Klingt eigentlich ganz nett.

Was man durch trinken alles bewirken kann.




Dass Krombacher nach diversen Prozessen wieder damit geworben hat, dass es mit jedem verkauften Kasten einen Quadratmeter Urwald rettet, weiss der geneigte Fernseher.
Die letzte Aktion ist eben zu Ende gegangen.

Dass Bierhersteller gutes tun bei der Vermarktung eines Produktes, das aufgrund seines Alkoholgehalts oft gewaltätige Reaktionen seiner Konsumenten evoziert, ist toll. Imagepflege und dabei Regenwald retten.

Nun haben wir bei unserer Feldstudie in Zürich festgestellt, dass man mit vermeintlich unproblematischen Getränken wie Cola, indirekt auch zu ethnischen Konflikten beitragen kann. Tatsächlich ist es recht süss, sich mit Cola Kurda für ein freies Kurdistan einzusetzen (Werbespruch «Fühl dich frei»). Ein herber Nachgeschmack stellt sich nicht ein.
Wer sich lieber für die türkische Sache einsetzt, kann natürlich auch Cola Turka trinken. Konnten wir nicht probieren, da sie dies nicht im selben Laden hatten.

Ausgehen am Samstag.


Schlachthof

superbomba

Elektronika im Schlachthof (Edit: heute Abend 4.7., nicht Samstag...) und 80ies mit Dresscode im Gleis 13. Hm...

Name of the Game




BED verlinkt auf einen sehr sehr frischen Track von Dj Mehdi, und das ist toll, weil der Track so schön nach Sommer klingt.

Dj Mehdi hat auch schon sommerliche Sachen produziert bevor er bei Ed Banger Records war. Sommerlich, weil die Klänge so schön nach Hinterhof mit Migrationshintergrund klingen. Das Mixalbum, das ruhigere, aber auch aggressivere Klänge bietet, heisst Hip Hop Raï und ist immernoch gut!
Und wer nicht genug hat, dem sei Actualité sur la musique orientale... empfohlen oder gleich live and direct Beur FM.

Also Anlage aufdrehen und Fenster aufmachen!

Frisch in den Tag mit




Devo - Whip it (Video) und Devo vs. McDonalds...

haha.


Hat ja nicht lange gedauert.


Untiefen des Internets. Coco Girlz.




Eigentlich habe ich nur nach Eric Chedeville gesucht, der einer der beiden Köpfe von Le Knight Club ist, und Co-Produzent von Telliers aktuellem Album ist.
Gelandet bin ich dann auf einem etwas eigenartigen Musikblog, das aufgrund der Bilder optisch eine arge Zumutung ist, aber sie verlinken auf den Sommerhit von 2000. Brrr!

Ebenfalls sehr interessant, das Interview mit Cassius auf einem anderen Blog. Jetzt bringen die Leute Ihre Alben schon bei Nike heraus. Bin schon gespannt, wen adidas im Gegenzug signt. Pfff!
(Ganz lustig ist übrigens Dizzee Rascal feat. Calvin Harris)

A propos verpassen.
Le Tone hat im April offensichtlich das dritte Album veröffentlicht. Nach dem ersten experimentellen Album folgte eines, das nicht weniger überzeugte, aber überraschenderweise wie RnB (Anspieltipp: My World) klang. Und nun? Das neue Zeug klingt ein bisschen öde, aber vielleicht ist das Album besser als die erste Single...

Traum in Orange? Defizitminimierung am Samstag.


Heute Abend ist auf der Fanzone am Kasernenareal quasi Hauptprobe, wenn Deutschland gegen Portugal spielt. Denn am Samstag kommen die Holländer.
Die Stände von Sponsoren und Catering wurden in der Nacht auf heute verschoben, um den Holländern genügend Platz zu geben. Denn nachdem die Holländer in Bern ein friedliches und feuchtfröhliches Fest gefeiert haben, hoffen die Betreiber der Cateringstände, dass sie nun endlich kassieren können:
Die Fanzone soll am Samstag daher schon um 9 Uhr geöffnet werden und in drei Stunden sollen durchschnittlich rund 10'000 Liter Bier konsumiert werden. Daher ist es nachzuvollziehen, dass die Stände nun neu ausgerichtet wurden, damit die Bierkonsumenten leichter zirkulieren können.



Natürlich wird aber nicht nur konsumiert, sondern auch ausgeschieden. Das durften auch die Bewohner Berns erfahren.
Wie wir erfahren haben, werden aber keine zusätzlichen sanitäre Einrichtungen auf dem Kasernenareal installiert, denn das Fassungsvermögen der ToiToi-Toiletten sei beschränkt - sie würden in jedem Fall überlaufen...

Sekundärlärm am Rhein. Im Fluss 2008


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Die Süsswassermatrosen von Im Fluss haben ihr Programm für diesen Sommer (29.7.-16.8.2008) zusammengestellt. Brandhärd, Michael von der Heide, Black Tiger und MC Rony, Fucking Beautiful...
No great shakes, doch bin ich sicher, dass manch einer am Samstag, 2. August am Karaokeabend dabei ist!

Wer soll denn das bitteschön kaufen?


Das Phänomen der Publireportagen, wie das so schön in der Schweiz heisst, ist den meisten Lesern der Tagespresse nur allzu bekannt. Die schlechteren in der Branche schalten Anzeigen, die aussehen, als wären sie redaktioneller Inhalt. Bessere schaffen es ihre Themen gleich tatsächlich einer Redaktion unterzuschieben. Und die allerbesten vermitteln ihre Beiträge den Redaktionen so, dass der Leser die Werbung gar nicht mehr wahrnimmt.

Nun haben wir aber etwas ganz besonderes gefunden.
Eine Autofirma (Nissan) lanciert analog zu ihren Konkurrenten (Toyota und Honda) eine neue Marke (Infiniti) in Europa. Laut Wikipedia sollen die ersten deutschen Niederlassungen 2009 eröffnet werden. In der Schweiz hat kürzlich eine Firma den PR-Auftrag für Infiniti gefasst, es ist also zu erwarten, dass die Wagen auch bald in der Schweiz verkauft werden sollen.

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Nun ist die Frage, was Infiniti mit Publireportagen zu tun haben. Die Antwort ist eigentlich: Nichts! Denn Nissan geht einen ganzen Schritt weiter und bringt gar ein eigenes Lifestylemagazin an den Kiosk: Die erste Ausgabe von «Adeyaka - infiniti magazine» kann man jetzt für 40.- Franken kaufen. Als Vergleich dazu; das Designermagazin Monocle kostet nur 20.- Franken.

Und was ist drin in Adeyaka, was so viel bedeutet wie elegant?
Erstens ist da das Auto natürlich sehr oft vertreten - so werden die Designer der Firma bei der Arbeit portraitiert. Nicht zuletzt ist aber tatsächlich richtige Werbung im Magazin vorhanden, wie in richtigen Zeitschriften auch. Bezahlte Werbung, etwa jene Anzeige des Herrentextilienherstellers Windsor.

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Die ganze Übung ist furchtbar amüsant. Kommt eine Firma und vermarktet auch gleich die Werbung für die eigene Marke an potentielle Kunden. Interessant wäre ja zu wissen, wie hoch die Auflage ist, ob das Heft tatsächlich gekauft wird. Inhaltlich darf man wohl keine zu hohen Ansprüche an das Heft stellen. Zum Belustigung am Kiosk taugt es aber allemal, zumal man beim Blättern auch unterhaltsames findet.

Man muss ja nicht alles kennen...


Jerusalem

Aber vor kurzem konnte ich eine Bildungslücke schliessen. Tatsächlich war mir bis anhin der Südtiroler Giorgio Moroder kein Begriff. Und plötzlich konnte ich Parallelen und Einflüsse nachvollziehen.
Einfach ist der Einfluss Moroders bei dem kürzlich veröffentlichten Track «homo-compatible» von Discodeine, der auf dem DIRTY Blog verlinkt ist, nachzuvollziehen. Er erinnert stark an Moroders 15 Minutenstück «Evolution». Die selben treibenden Elemente, dieser Hauch von Melodie und das ganze gnadenlos treibend.
Beides auf seine Weise sensationell!


Pomos über alles seit dem Barock bis heute.

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