Die Party der Hochschule für Gestaltung und Kunst findet natürlich diesen Freitag am 5.9.2008 statt. Und nicht später diesen Monat.
Der Act klingt ja auch nach einer prima Sause: Nôze. Kostenpunkt: 18.- Franken an der Abendkasse und 15.- bei Marinsel . Achja und das ganze in der E-Halle.
Vom 23. bis zum 26. Oktober ist in Basel wieder das Shiftfestival auf dem Dreispitzareal. Eben wurde auf der Webseite des Festivals eine kleine Vorschau auf das Festival bekanntgegeben. Wir wissen schon ein bisschen mehr: Shift wird ein bisschen erwachsener und wachst aus dem Zelt heraus. Neu stehen für die Ausstellung, wie auch für die Partys entsprechend grosszügige Räumlichkeiten zur Verfügung.
Donnerstag, 23. Oktober, gehts abends dann auch gleich los - und zwar für lau. Fennesz und Lillevan werden da für Musik und Visuals sorgen.
Der Freitag Abend steht dann unter dem Titel Sampling, mit von der Partie ist Vicki Bennett, resp. People like us.
Für Samstag Abend ist dann neben Philipp Jeck, Plaid und DJ Qbert eine DJ-Combo vorgesehen, die ihren Namen aus dem Peter Sellers Film «The Party» hat. Was Birdy Nam Nam so mit Plattenspielern anstellt, kann man sich natürlich auf Youtube antun.
Verstärkt wird das Line-up auch durch Schweizer Namen, wie man hier nachlesen kann.
Tawisupleba heisst die georgische Nationalhymne. «Tawisupleba» heisst auch die Dokumentation über die georgische Kunstszene von Monika Rechsteiner. Der Film, der die georgischen Künstler auf so sympathische Weise portraitiert, ist nun wohl schon zu einem historischen Dokument geworden. Konnten die portraitierten Künstler noch über ihr Schaffen, sowjetische Kunst und über die zeitgenössische Kunst in einem Georgien Auskunft geben, in welchem kitschige Nationaldenkmäler errichtet werden, die jenen aus den letzten Jahrhunderten nachgeahmt sind, so ist zu befürchten, dass die akuten Probleme, der georgischen Kunst gar nicht bekommt.
Überraschend war auf jeden Fall, dass die im Film portraitierten so ausgezeichnet Deutsch sprechen konnten. Es bleibt zu hoffen, dass sie in der jetzigen Krise etwaige Beziehungen in die deutschsprachigen Gefilde aufrecht erhalten können...
Dass Missverständnisse beim Hören von Songtexten produktiv sein können, ist schon seit einiger Zeit bekannt. Vor allem Axel Haakes "Der weisse Neger Wumbaba" dürfte vielen schon bekannt sein, finden sich dort doch einige schöne Beispiele von falsch gehörten Liedzeilen- und Texten.
Während es dort vor allem um falsch verstandene Kinder- und Volkslieder geht, finden sich in einem Beitrag aus einer RTL-Radiosendung vor allem englischsprachige Popsongs, die man auch deutsch verstehen kann. Aus den -vom Radiosender- sogenannten "Agathe Bauer" Liedern hat ein findiger Hörer gleich eine ganze Geschichte gebastelt:
(auch wenn auf Youtube, ist es nur Audio) Die einzelnen Lieder sind teilweise besser zu erkennen, wenn man die einzelnen Folgen der Agathe-Bauer-Songs separat durchhört, um auch die jeweiligen Liedtitel und Interpreten herauszufinden.
Einen Schritt weiter geht Mike Sutton, ein 25-jähriger US-Amerikaner der fremdsprachige Videos "buffalaxed": Er versieht die Videos mit Untertiteln, die er aus den fremden Sprachen heraushört. Bisher haben bald 8 Millionen Zuschauer das "crazy indian video" angeschaut.
Die Inspiration für seine "Mondegreens", wie ein Verhörer im englischen heisst, bekam Sutton durch einen Freund, der ausgerechnet die olle Kamelle "Moskau Moskau" von niemand geringerem als der Gruppe Dschingis Khan auf englisch übersetzt haben wollte, wie Wired herausgefunden hat.
Der Kreis schliesst sich mit einer geglückten Übersetzung: In den siebziger Jahren war man sich in Finnland nicht zu schade, erfolgreiche Lieder schnell mal zu übersetzen in die eigene Sprache. Wer einmal zu "Dschingis Khan" als "Tsingis Khan" in einer alten Scheune in der finnischen Wildnis getanzt hat, wird die normale Version nie mehr hören wollen.
(man beachte auch die sich aufdrängende Ähnlichkeit mit einem gewissen David H. - vielleicht ein entfernter Verwandter?)
Und wer finnische Verwandte hat, die noch solche Schätze auf dem Dachboden lagern haben, nur her damit!
Man braucht nicht nach China reisen, denn es gibt Filme über China. Und einen sehr guten zeigt das Schweizer Fernsehen diesen Sonntag um 11 Uhr. Da wird man vielleicht wach, da hat man vielleicht Zeit.
Tolle Bilder gibts da zu sehen, - sehr schön. Genau richtig für den Sonntag Mittag, wäre es doch nur nicht gerade so schön...
Es hat ja was immer was für sich, etwas zu haben, was nicht jeder hat und dann noch gut aussieht. Notebook Sleeves gehören da definitiv dazu. Denn nicht jeder Notebookbesitzer braucht so etwas für sein Arbeitsgerät.
Wenn dieses aber gut aussieht, dann könnte es sich manch einer zumindest überlegen, ob er es nicht doch braucht.
Nun, hat arkitip von einem etwas speziellen - oder eher einschlägig bekannten - Farbenhersteller, ein solches Sleeve herstellen lassen. Es sieht irgendwie gut aus und es gibt tatsächlich sogar ein Video über den Gestalter von diesem etwas eigenartigen Gebrauchsgegenstand.
Besonders amüsant ist aber - und der eigentliche Grund für dieses Posting ist -, wie der Farbenhersteller für sich auf seiner Webseite wirbt: «Krink was originally designed due to dissatisfaction with existing products in the art supply market.» Weiter klingt die Beschreibung fast schon so lyrisch, wie die Selbstbeweihräucherung auf den Verpackungen von Premiumprodukten im Lebensmittelbereich: «Carefully seeking out ingredients that were not readily available [...]».
Schlussendlich heisst es: «Krink studios have carefully developed a wide range of colors and markers, bringing high quality performance to the consumer. These are not your grandpa's markers! Krink uses 21st century innovation and technology to ensure products of the highest quality.»
Was das bedeutet, kann man im Bilderblog der Seite nachvollziehen. Wenn von hoher Qualität die Rede ist, dann ist gemeint, dass die Pigmentierung hoch und die Haftung (nicht im iuridischen Sinne) optimal ist.
Als familienfreundliches Unternehmen präsentiert sich Krink ausserdem, es gilt Wissen weiterzugeben. «Each one, teach one!», eben.
Montreux Jazz Electronic Festival
Interessant ist das Montreux Jazz Festival allemal - zumindest was die Elektronika betrifft:
Heute Abend Isolée live, Mittwoch Sébastien Léger, am Donnerstag Yuksek (ebenfalls live), am 15. AlexKid, am 16. dann Stewart Walker live und das ganze für lau.
Die NZZ am Sonntag berichtet über die Besetzung des leerstehenden Hardturmstadions, in welchem Autonome und andere ein alternatives Stadionfest betreiben. Sei geht auch auf den Polizeieinsatz ein, der bei 20min in einer amüsanten Bilderstrecke zu begutachten ist: «Zuerst hatte die Polizei Gummigeschosse und Tränengas eingesetzt, danach die Aktion 'im Rahmen der Verhältnismässigkeit' aber toleriert.»
Das ist ein ganz vollkommen neuer Ansatz der Polizei. Anstelle von Deeskalation, wird zuerst einmal auf die Teilnehmer eines illegalen Festes ein bisschen geschossen und geprügelt, um dann festzustellen: «So, das reicht. Das war verhältnismässig, jetzt dürfen sie auch ein bisschen feiern. In zwei Tagen schauen wir nochmal vorbei und räumen dann vielleicht.»